Holzspalter Informationsportal 2018

Aktualisiert: 29. June 2018

Ein Holzspalter, der häufig auch als Kaminholzspalter bezeichnet wird, kann viel Kraftaufwand und Zeit sparen. Vor allem beim Aufspalten von Baumstämmen in kompakte Holzscheite zeigt der Spalter, was er kann: Wer viel Brennholz für die Wintermonate benötigt, sollte nicht auf ein solches Gerät verzichten. Wichtig ist dennoch, dass die Stämme vorher auf die richtige Länge gekürzt werden.

Der Kaminholzspalter - was ist das genau?

Noch bis vor einigen Jahren musste man zum Spalten von Kaminholz zu einem Beil oder einer Axt greifen, um schwere Baumstämme zu zerteilen. Dass das viel Kraft kostet, steht außer Frage. Glücklicherweise gibt es dafür inzwischen praktische Geräte, welche diese Arbeit zuverlässig erledigen. Ein hydraulischer Holzsplitter zerkleinert das Holz mit der Hilfe eines Spaltkeils und formt es zu handlichen Scheiten. Alles, was der Anwender noch tun muss, ist, das Holz auf die richtige Länge zu bringen und dann in die Maschine zu legen. Auf der Rückseite kommen die fertigen Scheite dann aus der Maschine und können eingelagert werden. Abhängig davon, wie häufig das Holz gespaltet werden muss, ist unter Umständen ein mehrfaches Spalten erforderlich. Besitzt man einen Kamin oder einen Schwedenofen, kann ein Kaminholzspalter somit eine große Erleichterung darstellen.

Mann bedient Holzspalter stehend

Für wen lohnt sich der Kauf eines Holzpaltgeräts?

Jeder, der mit Holz heizt, profitiert langfristig in jedem Fall vom Kauf eines Kaminholzspalters. Allein schon, wenn man bedenkt, wie viel Zeit das eigenhändige Aufspalten von Holz kostet – vom Verletzungsrisiko bei der Arbeit mit der Axt einmal ganz abgesehen. Zwar sind hochwertige Spaltgeräte mit einer gewissen finanziellen Investition verbunden, bringen dafür aber viele Vorteile mit sich – und das über zahlreiche Jahre hinweg.

Die verschiedenen Antriebsarten beim Kaminholzspalter

Grundsätzlich wird bei Holzspaltgeräten zwischen drei Antrieben unterschieden. Die einfachste Variante ist der manuelle Betrieb, bei dem der Anwender noch relativ viel Muskelkraft aufbringen muss. Etwas komfortabler gestaltet sich da bereits die Arbeit mit einem elektrischen Spalter, der entweder mit 230 Volt (Haushaltsstrom) oder mit 400 Volt (Starkstrom) arbeitet. Darüber hinaus kann man sich auch für einen benzinbetriebenen Spalter entscheiden, wobei dieser mehr kostet, dafür aber auch eine höhere Leistung erbringt. Zudem ist man mit einem Benzin-Holzspalter nicht auf eine Steckdose im Garten angewiesen und kann völlig ortsunabhängig arbeiten.

Welche Arten von Kaminholzspaltgeräten gibt es?

Holzspaltgeräte sind heutzutage in unterschiedlichen Bauarten erhältlich. Grundsätzlich wird hier zwischen liegenden und stehenden Ausführungen unterschieden. Größere Spalter verfügen häufig über einen Hub, der mehr als einen Meter lang ist. Der Tisch lässt sich flexibel in seiner Höhe regulieren und so optimal an die Bedürfnisse des Anwenders angepasst werden. Darüber hinaus gibt es auch kleinere Modelle, die in Baumärkten erhältlich sind und über eine Gewindestange angetrieben werden. Diese Geräte sind für den gelegentlichen Einsatz zwar in Ordnung, aber erbringen keine so hohe Leistung wie ein hydraulischer Kaminholzspalter. Letztere werden von einer Art Traktor und einem elektrischen Motor mit 230 oder 400 Volt betrieben.

Wichtig: Die Sicherheit bei der Arbeit mit dem Kaminholzspalter

Ganz egal, für welches Modell man sich beim Kauf auch entscheidet: Es darf nie vergessen werden, dass jedes Gerät ein gewisses Sicherheitsrisiko mit sich bringt und daher einen sorgfältigen Umgang erfordert. Gerade bei älteren oder gar gebrauchten Kaminholzspaltern muss dieser Aspekt besonders kritisch betrachtet werden, da sie oft nicht mehr den gängigen Sicherheitsstandards entsprechen. Es ist daher immer zu empfehlen, sich für einen neuen Kaminholzspalter von einem renommierten Hersteller zu entscheiden. Solche Geräte sind dann oft mit einer sogenannten Zweihandauslösung bzw. einem Zwei-Hand-Betrieb ausgestattet. Auf geeignete Schutzkleidung darf dennoch nicht verzichtet werden. Geht man bei der Arbeit geduldig und mit Achtsamkeit vor, muss man sich dann auch keine Sorgen um seine Sicherheit machen!

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